Im Auftrag Ihrer Majestät
Letzte Änderung am 15.08.99
Ascaron hat sich vier lange Jahre Zeit gelassen, um mit Strategiealtmeister Ralf Glau (Hanse,
Vermeer) einen würdigen Nachfolger zu Der Patrizier zu basteln. Das Szenario hat sich demnach auch nur wenig
geändert.
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Elisabeth I. ist natürlich wieder auf historischen Hintergrund aufgebaut. Man fängt im London des 16. Jahrhunderts an. Ziel
des Spiels ist es, der persönliche Berater der Königin zu werden. Dazu ist vor allem erst mal Geld nötig, das wir in gewohnter
Manier und Weise durch Handeln von 30 verschiedenen Gütern bekommen.
Wo beim Patrizier Schluß war, fängt Elisabeth I. allerdings erst an. So steht uns noch die Möglichkeit zum Erbauen
von Manufakturen frei, wir können unser Geld in risikoreiche, aber gewinnbringende Expeditionen stecken oder auch in die
Piratenlaufbahn einschlagen, was aber möglichst mit einem Kaperbrief der Queen geschehen sollte.
Doch ähnlich wie beim Vorgänger ist das Geld Verdienen nicht alles. Um in der Gunst unserer Königin aufzusteigen, sind
verschiedene Aufträge zu erfüllen, die mit der Zeit immer anspruchsvoller werden. Wir haben außerdem die Möglichkeit, für viel
Profit für die andere Seite zu arbeiten.
Wer etwas in Geschichte aufgepaßt hat, dem ist vielleicht geläufig, daß die schottische Herrscherin nicht besonders gut auf ihre
englische Konkurrentin zu sprechen war. Aber aufgepaßt: Wenn Lisa dahinterkommt, dann bedeutet das mächtig Prestigeverlust.
Es gibt insgesamt zwölf verschiedene Städte, die wir anschiffen können. Jede Stadt ist bis zu drei Bildschirme groß und hat
natürlich ein ganz eigenes Aussehen. Das Gebot der Angebot und Nachfrage wird bei dem Spiel übrigens beachtet!
Kommt es auf einer unserer Handelsfahrten schließlich zum Seekampf, darf man auf Wunsch selbst aktiv werden. Diese
Echtzeitsequenzen sind grafisch sehr schön gestaltet. Kleinere Gags findet man in Elisabeth I. sowieso allerortens. Man
muß nur richtig suchen.
Während des Spiels werden immer wieder Videosequenzen eingeblendet, die aber meiner Meinung nach ähnlich wie bei
Battle Ilse 3 eher peinlich wirken. Dafür ist die Musikuntermalung wunderbar atmosphärisch und paßt so richtig zum Spiel.
Ein Mehrspielermodus über einen Computer für bis zu vier Spielern ist möglich und sicher spaßiger, als die Solovariante gegen
den PC.
Text von ATG
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Meinung von
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Die deutschen Coder und ihre Wirschaftssimulationen... Kein anderes Genre wurde in unseren Gefilden wohl jemals so ausgereizt
und doch gibt es immer noch einige Überraschungen.
So ist durch die Aufträge ein adventureähnlicher Spielverlauf zu verzeichnen, der Elisabeth I. schon um einiges
spannender macht, als vergleichbare Produkte. Doch vor allem grafisch hat sich Ascaron schwer ins Zeug gelegt!
Die Städte sind allerliebst gezeichnet und mit vielen Animationen und Gags versehen. Es gibt viel zu erkunden, da sich jede
Ortschaft durch mehrere Bilder scrollen läßt.
Trotzdem läßt die Motivation nach einiger Zeit nach. Das mag vielleicht am Handelsteil liegen, der sich im Grunde kaum verändert
hat. Und im Endeffekt geht es ja doch "nur" ums Geld Verdienen.
Wer allerdings ein Fan dieser Spiele ist, sollte auf alle Fälle zugreifen, es lohnt sich bestimmt!
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Genre:
Strategie
Erschienen: 08/96
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| P100 / 16MB |
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P200 / 80MB
mit Voodoo 1 |
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Cel 300 / 128MB
mit Voodoo 2 |
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Cel 366 / 128MB
mit Riva TNT |
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Hersteller
Schwierigkeitsgrad
Multiplayer
Sprache |
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Ascaron
Normal
An einem PC
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